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Brooks Ambassadors, Run Happy!

Es ist nicht die Pace die zählt – unsere Laufschnecke unter den Ambassadors

Unsere Ambassador-Vorstellung geht weiter. Heute stellen wir euch unsere selbsternannte “Laufschnecke” im Team vor: Mecky Caro.

Was bedeutet Laufen für Dich?

Für mich bedeutet das Laufen Freiheit. Ich habe beim Training die Gelegenheit, ganz mit mir alleine zu sein, über ein Hörbuch in fremde Welten einzutauchen oder mit der richtigen Musik auf den Ohren von vergangenen Zeiten zu träumen. Dabei genieße ich, dass ich selbst bestimmen kann, wie schnell oder wie weit ich laufe. Für mich gilt das Sprichwort: „Ich erhole mich nicht im Laufe der Zeit, sondern in der Zeit in welcher ich laufe.“

Was bedeutet RunHappy für Dich?

Runhappy bedeutet für mich ein Lebensgefühl. Ich bin eine Läuferin, weil ich Laufen kann (egal ob schnell oder langsam), weil ich die Schuhe regelmäßig schnüre und vor allem, weil es mir so unglaublich viel Spaß macht!

Wenn ich es auf eine persönliche Bestzeit abgesehen habe, darf runhappy auch schon mal weh tun. Wichtig ist, dass ich mich immer nur an meinen eigenen Grenzen messen muss und mir so nicht nur realistische Ziele setze sondern auch erfolgreich sein kann und den verdienten Lohn für das Training bekomme!

Wie fange ich als blutiger Anfänger an zu joggen? Welche Tipps kannst Du Einsteigern mit auf den Weg geben?

Ein blutiger Anfänger sollte auf jeden Fall viel Geduld mitbringen. Auch wenn wir schon immer Gehen können, heißt das leider nicht, dass wir alle auch sportlich laufen können. Durch unseren Alltag ist unser Körper an die Anstrengung einfach nicht gewöhnt und um dauerhaft glücklich zu bleiben müssen wir ihm ein bisschen Zeit geben, sich an die Belastung zu gewöhnen.

Am besten eignet sich dafür ein Intervalltraining, welches zwischen Laufen und Gehen abwechselt. Kommt es dem Läufer „zu leicht“ vor, kann er die Umfänge natürlich schneller steigern, aber man sollte immer bedenken, dass Sehnen und Bänder unseren Muskeln in der Entwicklung ca. 3 Monate hinterher hinken.

Schnürt man das erste Mal die Laufschuhe, sollte man Scheuklappen aufsetzen. Es ist total egal, wie viele „professionellere“ Läufer in demselben Waldstück unterwegs sind und es ist auch total egal, wenn sich ein Spaziergänger wagt, einen Läufer zu beliebäugeln! Die Tatsache dass man sich die Schuhe angezogen hat und rausgelaufen ist, macht jeden Menschen zu einem Läufer.

Eigentlich muss man also einfach loslaufen, die Natur genießen und auf den eigenen Körper achten.

Wie sieht dein ideales Lauffrühstück aus?

Vor wichtigen Wettkämpfen habe ich vor meiner fleischlosen Zeit immer ein Kürbiskernbrötchen mit Leberwurst gegessen. Damit habe ich meinen ersten 5k-Run genauso gut überstanden wie den ersten Marathon.

Mittlerweile habe ich die Leberwurst gegen Käse getauscht – funktioniert genauso gut!

Nie fehlen dürfen mindestens zwei Tassen Kaffee. So hab ich die Gelegenheit, richtig wach zu werden und kann im Anschluss gut gelaunt starten!

Was nimmst Du bei Deinen Läufen immer mit?

Ich brauche bei jedem Lauf ein Schweißband mit Schlüsselfach. Ich finde das Gefühl einfach total furchtbar, wenn es um die Lippen herum nass ist und ständig so salzig nach Schweiß schmeckt. Nutze ich kein Schweißband, ist die Haut um die Nase und um den Mund irgendwie angegriffen und nicht selten hat das unangenehmen Herpes zur Folge.

Außerdem ist das Schweißband der perfekte Ort für meinen Schlüssel. Durch einen Reisverschluss sitzt er sicher in der Tasche und kann durch das Geschüttel noch nicht einmal Lärm machen. Nach meiner Laufrunde hab ich ihn dann auch noch direkt zur Hand und kann mit meinem hochroten Schädel in der Wohnung verschwinden.

Über Mecky Caro

Mecky  Caro ist die selbsternannte Laufschnecke unter den Ambassadors. Gut gelaunt trabt sie durch das Rheinland und auch bei Laufveranstaltungen ist sie eher gemütlich als schnell unterwegs. Über ihre Erfahrungen schreibt sie auf ihrem Blog: http://meckycaro.com.

Wenn man so langsam unterwegs ist wie sie, hat man viel mehr Gelegenheiten, sich die Landschaft anzusehen, ständig interessante Menschen auf und an der Strecke kennenzulernen und somit den runhappy-Spirit zu verbreiten. 2011  begann die Leidenschaft der Laufschnecke – „Wenn ich das geschafft habe, kann es jeder schaffen!“

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