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5 waschechte Tipps zur Pflege deiner Laufbekleidung

Jeder kennt sie – die kleinen Etiketten, die in unsere Kleidung reingenäht wurden. Aber mal ehrlich, wer liest sich bei jedem Kleidungsstück dieses Etikett durch? Wir fassen für Euch die wichtigsten Tipps zur richtigen Pflege eurer Sportbekleidung kurz und knackig zusammen.

Unsere Sportbekleidung muss viel mehr leisten als normale Kleidung: Schweiß nach außen leiten, vor Wind und Wetter schützen und bequem sitzen, um nur mal ein paar Aufgaben zu nennen. Es gibt Hunderte von synthetischen Materialien die alle verschiedene Funktionen aufweisen, um die Lebensdauer unserer Sportbekleidung zu verlängern. Viel falsch machen kann man bei der Pflege und Reinigung von Funktionstextilien zwar nicht – mit diesen fünf Tipps seid ihr trotzdem auf der sicheren Seite.

Tipp 1: Waschmaschine? Ja – aber richtig.

Egal ob Tight, Shirt oder Laufjacke, in der Waschmaschine kann alles gewaschen werden. Drehe deine Sportkleidung auf links und schließe den Reiß- bzw. Klettverschluss. So vermeidest du Löcher in deiner Kleidung. Die allermeisten Textilien vertragen 30°C, je nach Pflegeanleitung sind auch 60°C möglich. Auf Weichspüler solltest du verzichten, denn der setzt sich an den Fasern fest. Dadurch geht die eigentliche Funktion der Textilien – nämlich Schweiß vom Körper weg nach außen zu leiten – verloren. Gut geeignet ist flüssiges Voll- oder Feinwaschmittel.

Tipp 2: Wäschetrockner? Lieber nicht.

Nach dem Waschen kannst du zwar einige Textilien in den Trockner stecken, da Funktionsfasern aber bekanntlich ohnehin schnell trocknen, ist das in der Regel nicht notwendig. Verzichte also lieber auf den Trockner und geh auf Nummer sicher.

Tipp 3: Das Bügeleisen kannst Du Dir sparen.

Beim Bügeln verhält sich die Sache ähnlich wie beim Trocknen. Laufjacke, Shirt und Co. werfen meist keine Falten. Falls du dennoch bügeln willst und das Pflegeetikett demgegenüber nichts einzuwenden hat, belasse es bei der niedrigsten Stufe und spare verschweißte Nähte in jedem Fall aus. Weniger ist bekanntlich mehr. 😉

Tipp 4: Wenn die Laufkleidung trotzdem stinkt – Dufttücher und andere Helfer einsetzen.

Was mache ich gegen Geruchsbildung? Wäsche aus Funktionsfasern kann nach dem Sport schneller anfangen zu riechen als solche aus Naturfasern. Im Gegensatz zur Baumwolle sitzen bei synthetischen Fasern die Bakterien auf der Oberfläche und können nicht in die Fasern eindringen.

Um unangenehmen Gerüchen vorzubeugen, solltest du die Laufkleidung zunächst gut auslüften und anschließend zügig waschen. So können sich die Bakterien nicht so stark ausbreiten. Hat sich bereits unangenehmer Geruch festgesetzt, schaffen Dufttücher in der Wäsche, Hygienespüler oder Essigbäder Abhilfe. Ein unkonventioneller Tipp aus der Läufer-Praxis gegen Geruch: Die trockene, gewaschene Funktionswäsche über Nacht in eine Tüte verpackt in die Gefriertruhe legen. Dadurch werden Geruchsbakterien beseitigt.

Tipp 5: Vorsicht beim Imprägnierspray

Imprägnierung: Chemische Imprägnierungen auf Laufjacken sind dafür verantwortlich, dass Wasser nicht in das Gewebe eindringt, sondern auf der Außenseite abperlt. Durch das Tragen und Waschen der Textilien lässt dieser Schutz mit der Zeit nach. Bei Bedarf kann die Imprägnierung der Jacke mit einem geeigneten Spray oder Waschmittel aufgefrischt werden.

Um die atmungsaktiven Eigenschaften der Bekleidung nicht einzuschränken, dürfen nur Mittel verwendet werden, die explizit für synthetische Mikrofasern bzw. für Membranen ausgewiesen sind.

Und was sind Eure Pflegetipps? Wir sind gespannt!

 

1 Comments
  1. Robert

    Ob das mit dem Gefrierschrank dauerhaft funktioniert, kann ich aufgrund mangelnder Erfahrung nicht beurteilen, halte ich aber mindestens für zweifelhaft. Ich hatte das Problem aber auch und nutze seit etwa 2 Jahren Perwoll Sport Waschmittel für meine Lauf- und Sportklamotten. Seit dem ist das Thema … beseitig 🙂

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